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Beziehungsweise: Partner auf Augenhöhe

Zeller-Puma

Modernes Design und eine übersichtliche Struktur – von Thomas Zeller und Stephan Puma auf den Punkt gebracht: looks good, feels good! 

Neues Jahr, neue Reichweite.
5 Fragen an Thomas Zeller, Verlagsleiter Publishing Services, und Stephan Puma, Geschäftsführer bei burnthebunny, zum neuen TOP FAIR Onlinemagazin.

: Herzlichen Glückwunsch zum gelungenen TOP FAIR Onlinemagazin. Jetzt gibt es neben der Printausgabe und dem e-Magazin seit Anfang dieses Jahres auch eine TOP FAIR Onlineplattform. Worin liegt hier der Unterschied bzw. was ist das Neue daran?

Thomas Zeller: Danke, es freut mich sehr, dass es Ihnen gefällt. Das Lob gebe ich auch gleich und sehr gern an Herrn Puma weiter, der die Umsetzung unserer Idee des Onlinemagazins verantwortet hat. Das TOP FAIR Onlinemagazin ist die Turbovariante unseres Magazins. Es ist schneller und es ist mehr! Natürlich berichten wir darin wie auch in der Printausgabe über Neuheiten und Trends der Konsumgüterbranche, modern und übersichtlich: kurze Texte, spannende Inhalte, präzise Informationen und vor allem starke Bilder. Jetzt aber regelmäßiger, also ganzjährig. Die Printausgabe ist, wie Sie wissen, ausschließlich während der jeweiligen Messen erhältlich, und dann auch nur auf dem Messegelände. Als e-Magazin-Ausgabe kann TOP FAIR natürlich jederzeit digital gelesen werden, aber die Inhalte bleiben bis zur nächsten Messe und damit bis zum nächsten Heft unverändert. Mit dem Onlinemagazin sind wir nun näher dran und tiefer drin, denn wir werden neben aktuellen News auch Interviews und Brancheninsights vor und nach den Messen veröffentlichen! Und nicht zu vergessen unsere neue exklusive Rubrik Spotlights, die die Gesichter der Branche zeigt.

: Also, neben neuem Look, gibt’s zukünftig auch regelmäßig neue Inhalte. Aber lassen Sie uns einen Schritt zurückgehen. TOP FAIR ist das offizielle Messemagazin der Messe Frankfurt, und Messen sind zeitlich begrenzte Veranstaltungen. Ein Onlinemagazin zu launchen, das regelmäßig und unterjährig berichtet, scheint hierzu im Widerspruch zu stehen. Wie kam es also zu dieser Idee?

Thomas Zeller: TOP FAIR hatte einen Webauftritt, der – lassen Sie es mich so sagen – in die Jahre gekommen war, und es war Zeit für Neues, Modernes mit Struktur. Klingt wenig spannend für ein Interview, stimmt’s? Es geht auch spektakulärer: Die Idee ging auf eine göttliche Eingebung zurück. Und in der Tat spielte Gott bzw. in diesem Fall der Vatikan eine Rolle. Auf der Suche nach Inspiration landete ich unter anderem auf der Website des Vatikans und letztendlich in der Rubrik Vatikan News. Ich stelle fest: Kirche kann Internet und geht mit der Zeit, informiert übersichtlich über Projekte und Aktivitäten. Und das nicht nur sonntags, sondern nahezu täglich. Und das sollte auch ein Messemagazin können. Es braucht also nicht immer epochale Gedankenblitze oder göttliche Eingebungen für neue Ideen. Letztlich ist es so: Man wendet das Bekannte gedanklich hin und her, setzt einzelne Teile immer wieder neu zusammen, bis sie sich plötzlich zu einer neuen Idee fügen. Normale Denkprozesse, nichts Magisches.

: Herr Puma, war Ihnen gleich klar, wohin die Reise des Onlinemagazins gehen sollte, als Herr Zeller Ihnen im September 2019 seine Idee vorstellte? Sie hatten ja bis auf wenige inhaltliche und gestalterische Vorgaben freie Hand bei der Konzeption und Entwicklung.

Stephan Puma: Der Abstecher über den Vatikan kam mir zwar spanisch vor, aber ich verstand sehr schnell, wohin die Reise gehen sollte. Herrn Zellers Wunsch war es, die bestehende TOP FAIR Website oder – lassen Sie es mich so ausdrücken – das bisherige Sammelbecken für Blogeinträge in die Form eines vollwertigen Onlinemagazins umzuwandeln. Hierbei war ganz wichtig, dass wir dem TOP FAIR Onlinemagazin eine neue, möglichst leserfreundliche Struktur geben, die dem Inhalt folgt. Also: Content first. Von Vorteil war sicherlich auch, dass wir bei burnthebunny 2018 den Design-Relaunch der Printausgabe und des e-Magazins von TOP FAIR begleiten durften, wir das Magazin und dessen Ausrichtung seitdem genau kennen und hier designtechnisch und strukturell schon den Grundstein für die mediale Transformation legen konnten. So ist das TOP FAIR Onlinemagazin vor allem ein Ergebnis, das auf gemeinsam gemachten Erfahrungen beruht, und alle Beteiligten wirklich stolz sein dürfen. Und jetzt lassen wir alle mal die Kirche im Dorf!

: Es scheint, als würden Sie sich wunderbar ergänzen. Bereits die erste Version traf ins Schwarze bzw. entsprach den Vorstellungen Herrn Zellers, sodass schon wenige Wochen später das Onlinemagazin online ging. Alles Zufall?

Stephan Puma: Es gibt zwar zahlreiche Erfindungen, die zufällig entstanden, aber beim Entstehen des TOP FAIR Onlinemagazins verhalf keineswegs der Zufall. Vielmehr waren es kreative Köpfe auf beiden Seiten, Impulsgespräche und ein regelmäßiger Austausch – alles andere ergab sich. Wie eben auch ein Besuch der Website des Vatikans.  

: Das TOP FAIR Onlinemagazin ist nun im Netz, und jetzt heißt es dranbleiben. Wie sehen Ihre Vernetzungs- und Marketingstrategien aus?

Thomas Zeller: Social Media ist ein, wenn nicht sogar der Schlüssel zum Erfolg. Uns ist natürlich klar, dass jedes erfolgreiche Onlinemagazin eine gewisse Anlaufzeit benötigt. Es können mehrere Monate ins Land gehen, bis wir eine treue Leserschaft haben. Wir werden weiterhin regelmäßig Posts veröffentlichen und den Social Media Bereich unserer Website nicht vernachlässigen. Mehr Leser bekommen wir schließlich nur, wenn wir eine verlässliche Quelle sind, die regelmäßig upgedatet wird. Sie haben also recht: Die Devise heißt dranbleiben! Ich gehe aber noch einen Schritt weiter. Wir müssen nicht nur dranbleiben, sondern auch offenbleiben für nachträgliche Modifikationen. Wenn wir unsere Stammleserschaft der Printausgabe auch von der ganzjährigen Online-Ausgabe überzeugen und weitere, insbesondere internationale User aufgebaut haben und besser kennen, erweitern wir unseren Content beispielsweise um Videos oder Audios. Oder wir veröffentlichen Gastbeiträge von Messeteilnehmern, die was Wichtiges zu sagen haben. Sie sehen, an Ideen mangelt es uns nicht.

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