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Management Report „Persönliche Begleiter im Alltag“

17. September 2015 Autor: Messe Frankfurt
Kategorie: Allgemein, Geschenke & Dekoration, Schmuck & Uhren

Management Report „Persönliche Begleiter im Alltag – Studie zum Schmuck-, Uhren- und Accessoires-Markt in Deutschland“: Der Markt bietet weiterhin gute Wachstumschancen für Jungunternehmer und etablierte Marken. Stationärer Handel ist die erste Inspirationsquelle für Verbraucher. Online-Handel baut seine Bedeutung aus: Internet Pure Player sind die Treiber des Marktes.

0347_01_TE_2015_ManagementDer Wachstumstrend geht weiter: Wurden 2014 für Schmuck, Uhren und persönliche Accessoires noch 9,6 Milliarden Euro ausgegeben, so wird eine Steigerung des Marktvolumens bis 2019 auf 10,7 Milliarden Euro prognostiziert. Damit würde im Jahr 2019 jeder Bürger 133,66 Euro im Durchschnitt für die Persönlichen Begleiter im Alltag ausgeben. „Die Ergebnisse der aktuellen Studie zeigen klar, dass sich der Markt für Schmuck, Uhren und Persönliche Accessoires positiv entwickeln wird. Die gute Nachricht für den stationären Handel ist dabei, dass das Geschäft vor Ort weiterhin die wichtigste Quelle für die Verbraucher sein wird, um sich Anregungen und Ideen für den Kauf zu holen“, so Nicolette Naumann, Vice President Ambiente/Tendence. Der Management Report mit dem Titel „Persönliche Begleiter im Alltag – Studie zum Schmuck-, Uhren- und Accessoires-Markt in Deutschland“, erscheint zur diesjährigen Tendence und zeigt neben der prognostizierten Marktentwicklung, welche Rolle Geschlecht, Einkommen und Alter beim Kauf- und Schenkverhalten spielen. Die Studie wurde von der Messe Frankfurt in Auftrag gegeben und durch das IFH, Institut für Handelsforschung Köln (IFH Retail Consultants) und die GFK Nürnberg erstellt. Neben der Erhebung statistischer Basisdaten wurde eine vertiefende, repräsentative Befragung mittels Face-to-face-Interviews mit 970 Personen aus Deutschland durchgeführt.

 

Mann oder Frau – wer kauft, wer schenkt?

Geschlecht, Einkommen und Alter spielen beim Kauf- und Schenkverhalten eine große Rolle. So sind es Frauen, die Schmuck und Persönliche Accessoires gerne für sich selbst kaufen und Uhren lieber verschenken. Bei Männern ist es umgekehrt: Sie verschenken gerne Schmuck und persönliche Accessoires und kaufen Uhren eher für sich selbst. Deutlich wird in der Studie auch, dass Singles die größten Spontankäufer sind. Doch sowohl für Frauen als auch für Männer gilt: Der Handel spielt als Inspirationsquelle eine dominierende Rolle: Mehr als 50 Prozent holen sich ihre Anregungen beim Schaufensterbummel.

 

Online-Handel wächst weiter

Angesichts des immer stärker werdenden Wachstumstrends im Online-Bereich ist die Entwicklung in allen drei Märkten wenig überraschend: Insgesamt soll der Online-Handel von 16,4 Prozent (2014) auf 21,7 Prozent in 2019 ansteigen, während der umsatzdominante stationäre Handel von 83,6 Prozent auf 78,3 Prozent sinken wird. Dabei sind die Internet Pure Player noch vor den Online-Shops der stationären Händler die Treiber des Marktes. Wie die Studie zeigt, ist der Online-Handel in diesen Angebotsbereichen im Vergleich zu anderen Märkten noch wenig stark vertreten. Die Märkte von Büchern, Damenbekleidung oder Bild und Tonträgern verzeichneten bereits im Jahr 2013 einen deutlich höheren Online-Anteil.

 

Sie finden den kompletten Report als PDF-Datei auf unserer Webseite.

 

Text: Patricia Fritzsche, Messe Frankfurt
Foto: Messe Frankfurt