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Smart Home – Smart Living

10. März 2015 Autor: TOP FAIR Redaktion
Kategorie: Haus & Wohnen

Intelligente Geräte und Anwendungen für das eigene Zuhause liegen im Trend. Die Heimautomatisierung schreitet voran, sei es bei der Heizungs­regelung, intelligenten Wasserspar-Armaturen oder der Lüftersteuerung. Ein Zuhause, das mitdenkt – das Smart Home – nutzt Informationstechnik (IT) in vielen Geräten im Haus oder der Wohnung. Smarte Geräte sind oft mit dem Internet verbunden und untereinander vernetzt. Sie können immer häufiger aus der Ferne mit dem Smartphone oder Tablet gesteuert werden. Sie reagieren auf Sensoren oder Daten aus dem Internet oder von anderen Geräten.

Das Internet der Dinge
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Smart Home: Die Haustechnik lässt sich per Smartphone App steuern. Foto: Digitalstrom

Schon 1966 sah der deutsche Kybernetiker Karl Steinbuch in die Zukunft und sagte voraus, dass es kein Industrieprodukt mehr geben werde, welches nicht durch einen Computer gesteuert würde. Heute spricht man vom „Internet der Dinge“. In ihm verschwindet der Computer zunehmend und wird durch intelligente Gegenstände ersetzt. Die immer kleinere eingebettete Computertechnik soll den Menschen unterstützen, ohne abzulenken oder überhaupt aufzufallen. Anwendungen wie z. B. Apps ermöglichen eine Steuerung aller Geräte, die Bestandteil des Internets der Dinge sind. Smarthome ist das Internet der Dinge für Zuhause. Die Herausforderung ist, dass das Vernetzen über Plattformen hinweg und über einen offenen Standard erfolgt, der auch Datensicherheit und Datenschutz berücksichtigt.

 

Zehn Millionen nutzen Smart Home

Schon jeder siebte Deutsche (14 Prozent) ab 14 Jahren nutzt bereits Smart Home-Anwendungen. Das entspricht gut zehn Millionen Bundesbürgern. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands BITKOM. Danach gibt es ein großes Marktpotenzial für intelligente Assistenz- und Fernsteuersysteme. Fast zwei von drei Verbrauchern (62 Prozent) können sich vorstellen, Assistenzsysteme für kranke oder ältere Menschen einzurichten. Programmierbare Thermostate für Heizkörper sind für 42 Prozent vorstellbare Anschaffungen. Fast Vier von Zehn (38 Prozent) würden sich fernsteuerbare Sicherheitstechnik mit Internetanschluss installieren – zwölf Prozent davon planen dies konkret.
Diesem neuen, großen Markt widmen sich auf der ISH 2015 speziell die Austeller der Halle 10.3 und 10.2 mit dem Top-Thema „Future Buildings“. Dort treffen die Besucher auf intelligente Gebäudeautomations- und Energiemanagementsysteme, die das Internet der Dinge in die Gebäude bringen.

 

Heizung

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RWE Smart Home Starterpaket: Die intelligente Haussteuerung steuert Strom, Wärme und Licht. Foto: RWE

 

Heizungsanlagen lassen sich per App steuern, z. B. der Öl-Brennwertkessel Logano plus GB145. Foto: Buderus

Heizungsanlagen lassen sich per App steuern, z. B. der Öl-Brennwertkessel Logano plus GB145.
Foto: Buderus

 

Bad

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Schema Smart Home Einfamilienhaus Grafik: RWE

 

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Smart Home im Bad: Geheizt wird mit an den Nutzer angepasstem Zeitprofil. Foto: Digitalstrom

 

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Mit Smart Water lässt sich z. B. die Stärke und die Temperatur des Duschstrahls am Morgen voreinstellen. Foto: Dornbracht

 

 


Aus der Ausgabe:

ISH 2015

Das offizielle Messemagazin mit den neuesten Produkten und Informationen zur Messe. Weitere Ausgaben erscheinen zu den Veranstaltungen Heimtextil, Christmasworld, Paperworld, Nordstil, Ambiente und Tendence.