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Smart Home erobert das Badezimmer

7. März 2017 Autor: TOP FAIR Redaktion
Kategorie: Haus & Wohnen

Künftig wird es im Bad einen gesteigerten Bedarf an Wellness, Komfort, Unterhaltung, Pflegemöglichkeiten und Sicherheit geben. Das stellt die im Auftrag des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) erstellte „Trendstudie Smarte Bäder“ fest. Viele der Wünsche der Befragten sind jetzt schon umsetzbar. Die Weltleitmesse ISH zeigt, was heute und morgen von der digitalen Sanitärtechnik zu erwarten ist.

 

Licht, Düfte und Multimedia sind dann aus dem Bad 4.0 nicht mehr wegzudenken. Quelle: ZVSHK/Dornbracht Deutschland

Ob Wasserauslaufmenge oder -temperatur in Dusche, Badewanne und Waschbecken, immer häufiger steuern digitale Bedienelemente oder Apps auf dem Smartphone die Sanitärtechnik. Die Digitalisierung des Bades schreitet voran. Im Bereich „ISH Water“ steht das smarte und vernetzte Bad auf dem Programm. Auch die Aktion Barrierefreies Bad und ihre Initiatoren Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) und Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) werden jeweils an ihren Messeständen entsprechend informieren. Einige der smarten Badtrends in der Übersicht.

 

 

Wellness und Gesundheit werden im Bad eine größere Rolle spielen als bisher. Quelle: ZVSHK/Kaldewei

Die digitale Wellnessoase

Ein Trend für das Bad der Zukunft geht in Richtung Wohnlichkeit, Wellness und Unterhaltung. Angenehmes Licht, Düfte und Musik sind dann aus dem Bad 4.0 nicht mehr wegzudenken. Realisiert wird das durch Whirlpool, Duschen und Badewannen mit Klängen, Lautsprechern, Düften und Massagefunktionen. Ein abgestimmtes Lichtkonzept im Bad sorgt für Entspannung und Wohlbefinden.

 

 

 

Der smarte Spiegel erkennt das Gesicht und zeigt personalisierte ­Informationen an. Quelle: ZVSHK/Microsoft

Multimedia im Spiegel

Der trendige Verbraucher möchte auch im Bad informiert und unterhalten werden. Neben Radio und Fernsehen wird das Internet ins Badezimmer einziehen. Auf einem Monitor laufen dann Dienste wie Staumeldung, Wetter oder Börsenbericht. So wird z. B. der klassische Spiegel zum Multifunktionsgerät mit integriertem Lautsprecher.

 

 

 

 

Die Digitalisierung ist auch im Badezimmer angekommen. Ganz wichtig: multifunktionale und multimediale Erlebnisbäder sollten vom SHK-Fachmann geplant und umgesetzt werden. Quelle: ­rilueda/Fotolia/ZVSHK

Sicherheit und Gesundheitspflege

Das smarte Bad wird ein Gesundheitsstandort für die älter werdende Bevölkerung werden. Das bedeutet für die Ausstattung u. a. Barrierefreiheit, ausreichende Bewegungsflächen, Haltegriffe wo erforderlich oder elektrisch in der Höhe verstellbare Sanitärobjekte mit Wasch- und Trockenfunktion. Über Smart Home ist eine nächtliche automatisierte Beleuchtung für den Weg ins Bad, im Bad und zurück möglich. Die digitale Technik macht auch mehr Hygiene möglich, z. B. mit berührungslosen Armaturen oder Seifenspender mit Sensorik.


Aus der Ausgabe:

ISH 2017

Das offizielle Messemagazin mit den neuesten Produkten und Informationen zur Messe. Weitere Ausgaben erscheinen zu den Veranstaltungen Heimtextil, Christmasworld, Paperworld, Nordstil, Ambiente und Tendence.