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Handweberei in Indien

12. Januar 2016 Autor: TOP FAIR Redaktion
Kategorie: Haus & Wohnen, Textilien

Die Handwebekunst ist das Aushängeschild Indiens und repräsentiert den kulturellen Glanz des Landes.

0394_01_HT_2016_Handloom.jpg Die Vielfalt der Handweberei hat sich über die Jahrhunderte rasant verändert. Nahezu alle Teile Indiens sowie verschiedene Webergemeinschaften entwickelten ihren eigenen Stil und eigene Paletten, Farbdesigns, Webmuster und -techniken. Jede Region vertiefte mit der Zeit ihr Spezialgebiet in Bezug auf geografische Lage, Klimabedingungen und kulturelle Einflüsse, was die unterschiedlichen Schattierungen und Nuancen dieses multilingualen Landes perfekt widerspiegelt. Die große Anzahl an ländlichen, traditionellen und ethnischen Stilen macht die Handweberei ungemein vielfältig.
0394_02_HT_2016_Handloom.jpgDer indische Premierminister hat den 7. August als „Nationaltag der Handweberei“ ausgesprochen. Der erste „Nationaltag der Handweberei“ fand am 7. August 2015 in Chennai statt. Zu diesem Anlass rief der indische Premierminister auch die Marke „India Handloom“ ins Leben, die ein Gütesiegel für die Qualität der handgewebten Produkte in Bezug auf Material, Verarbeitung, Design, Fehlerfreiheit sowie Authentizität ist. Außerdem ist sie Zeugnis dafür, dass die Produkte keinerlei Auswirkungen auf die Umwelt haben sowie soziale und Umweltvorschriften erfüllen, wodurch das Vertrauen der Kunden gewonnen werden soll. Mit „India Handloom“ sollen handgewebte Produkte gekennzeichnet werden, um dem Qualitätsanspruch des sozial- und umweltbewussten Kunden gerecht zu werden.
0394_03_HT_2016_Handloom.jpgDer Rat zur Förderung des Handgewebeexportes (Handloom Export Promotion Council, HEPC) bemüht sich als dem Textilministerium der indischen Bundesregierung unterstellte Verbindungsstelle um die Förderung von Exportaktivitäten. Dies beinhaltet die Teilnahme an internationalen Messen sowie die Organisation einer eigenen Messe in Indien (India International Handwoven Fair) zur Unterstützung von Exportunternehmen, die Heimtextilprodukte wie Tischwäsche, Bettwäsche, Bad- und Küchenwäsche, Vorhänge, Kissen, Teppichböden sowie Modeaccessoires wie z.B. Stolas und Schals
exportieren.
Die über zwei Jahrzehnte reichende Verbindung von HEPC mit Heimtextil spricht für die indischen handgewebten Waren, die sich in der Heimtextilindustrie weltweit großer Beliebtheit erfreuen. Auf der Heimtextil 2016 ist eine stattliche Zahl an indischen Ausstellern vertreten, darunter 54 Mitglieder des HEPC, die den Messebesuchern ihr breites Angebot an innovativen Heimtextilprodukten in Halle 6.3 und 10.3 präsentieren.

 

Handloom Export Promotion Council Heimtextil 2016 ▶ 6.3 + 10.3

www.hepcindia.com


Aus der Ausgabe:

Heimtextil 2016

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