Das offizielle Messemagazin der Messe Frankfurt

Die Plattform für Order und Networking

12. Januar 2015 Autor: TOP FAIR Redaktion
Kategorie: Geschenke & Dekoration, Haus & Wohnen, Küche & Haushalt, Schmuck & Uhren

Neue Impulse für den Norden: TOP FAIR hat mit Philipp Ferger, dem Leiter Konsumgütermessen regional der Messe Frankfurt Exhibition GmbH, über die Nordstil gesprochen:

0201_01_NS_2015_EditorialDie Aussteller für Papeterie-, Bürobedarf und Schreib­waren sowie Geschenkartikel präsentieren sich ab der kommenden Nordstil geschlossen in der neuen Halle B6. Was erwartet die Besucher dort?

Diese Produktbereiche haben sich auch schon vorher geschlossen präsentiert, allerdings in der Halle A3. Diese reicht nun von der Größe nicht mehr aus, da der Bereich Geschenke und Papeterie im Vergleich zum letzten Januar deutlich gewachsen ist. Daher haben wir uns entschieden – auch auf vielfachen Wunsch der Branche und als Ergebnis der Ausstellerbefragung – die Halle B6 zu öffnen. Einkäufer finden dort beispielsweise Spielzeug, Souvenirs, Werbe- und Geschenkartikel sowie die Bereiche Hobby und
Basteln, Papeterie, Bürobedarf und Schreibwaren.

 

Was wird sich außerdem im Vergleich zur letzten Winterveranstaltung verändern?

Die Nordstil wird größer als die Premiere im letzten Januar. Sie wächst um rund 11 000 Bruttoquadratmeter. Neben dem genannten Segment ist die Nordstil insbesondere in den Bereichen Einrichtung & Dekoration, Garten & Saisonales sowie Schmuck & Mode gewachsen. Damit gehen eine klarere Hallenstruktur, die neue Benennung der Produktgruppen und effizientere Wege für Besucher einher. Bei aller Veränderung bleiben die von unseren Besuchern geschätzten Services selbstverständlich
erhalten. Ein Beispiel: Kostenfrei erhalten sie Kaffee und Croissants am Morgen sowie den Ausstellerkatalog und das TOP FAIR Magazin.

 

Welche Highlights der kommenden Nordstil empfehlen Sie besonders?

In erster Linie kommen die Besucher selbstverständlich auf die Nordstil, um die Neuheiten unserer Aussteller zu ordern. Darüber hinaus erfahren wir auch großen Zuspruch für unser Besucherprogramm. Es umfasst
Highlights wie zum Beispiel das Village mit seiner tollen Atmosphäre in Halle A4 oder das Nordstil Forum mit spannenden Vorträgen in Halle B1.0. Da geht es um Impulse, die Händler ganz einfach umsetzen können.

 

0201_02_NS_2015_EditorialWorauf dürfen sich die Besucher des Nordstil Forums im Januar freuen?

Die Stärke des Nordstil Forums ist die Praxisnähe. Bei vielen Präsentationen ist das Motto: erst inspirieren lassen und Ideen holen und dann die Produkte für das eigene Geschäft ordern. Die Themen reichen von Mobile Marketing über Ladenkonzepte, Verkaufsförderung, Schaufenstergestaltung bis hin zu Markenführung. Zu jeder vollen Stunde steht ein anderes Thema auf dem Programm.

 

Die Sonderschau Nordlichter präsentiert aktuelle Krea­tionen von Nachwuchstalenten. Was ist das Besondere daran?

In unserem Förderareal können Nachwuchstalente ihre Produkte und Design-Ideen ohne großen Aufwand auf Marktfähigkeit und Interesse testen. Dem Handel bieten wir damit neben bekannteren Anbietern auch ein Angebot an Produkten, die er sonst nirgends findet. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen über unseren Kurator Peter de Vries haben wir als Veranstalter einen direkten Bezug zum Nachwuchs. Das ist wichtig, denn die Lifestyle-Branche lebt von guten Ideen.

 

Im Village inszenieren zehn namhafte Unternehmen gemeinsam ihre Design-Neuheiten für das Frühjahr. Was können Sie uns darüber im Vorfeld verraten?

Das Village ist letztes Jahr auf der Nordstil als ganz neues Messeformat von einigen unserer Aussteller ins Leben gerufen worden. Zehn führende Unternehmen haben sich zusammengetan und zeigen auf der Messe, wie sich Produkte am Point of Sale gekonnt in Szene setzen lassen. Der Händler kann hier quasi eine fertige Warenpräsentation für sein Schaufenster erleben und die Ware ganz entspannt direkt beim Aussteller ordern.

 

0201_03_NS_2015_EditorialWelchen Stellenwert hat das Networking für Händler und Austeller und welche Möglichkeiten werden hierfür bereitgestellt?

Eine Messe ist immer eine Networking-Plattform! Bei einer Ordermesse wie der Nordstil steht das Ordern der Ware im Vordergrund. Aber die Messe kann natürlich auch genutzt werden, um Kontakte zu pflegen oder neue Lieferanten kennenzulernen. In lockerer Atmosphäre geht das am
besten. Daher laden wir am ersten Messetag nach Messeschluss um 18 Uhr wieder zum Nordstil Get-Together.
Aussteller, Besucher, Journalisten, Kreative – alle sind einge­laden, sich bei Wasser, Wein oder Bier auszutauschen. Die Getränke gehen auf uns.

 

Das Angebot für Einkäufer hat sich auch dieses Mal vergrößert. Planen Sie weiterhin eine Ausdehnung der Messe?

Eine Messe ist immer das Spiegelbild des Marktes. Daher kann man Wachstum nicht „planen“. Vielmehr werden wir uns entsprechend der Nachfrage der Branche entwickeln. Gemeinsam mit unseren Ausstellern und Besuchern sind wir mit der Nordstil auf einem sehr guten Weg. Diesen Erfolg hätten viele nicht für möglich gehalten. Die Latte liegt also bereits sehr hoch. Wir werden sie aber nicht höher legen, als wir alle gemeinsam springen können.

 

Und was wünschen Sie sich persönlich für die Nordstil im Januar?

Viele Besucher, eine gute Stimmung, positive Einzelhandelsumsätze und damit gute Orders. Dann ist mein größter Wunsch erfüllt: zufriedene Kunden.

 

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Philipp Ferger,
Leiter Konsumgütermessen regional