Das offizielle Messemagazin der Messe Frankfurt

Zusammen geht’s besser

14. Januar 2017 Autor: TOP FAIR Redaktion
Kategorie: Allgemein

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Eindrücke aus dem Village Winter und Sommer 2016

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Erneut haben sich zwölf engagierte Aussteller im Village zusammengeschlossen, zeigen ihre Produktneuheiten und liefern Ideen für den Point of Sale. Donkey Products, Cedon, Gift Company, Good old Friends, Koziol, Nogallery, Pad, Paperproducts Design, Philippi, Räder, Reisenthel und Slawinski & Co. laden zum Austausch in gemütlicher Café­-Atmosphäre und bieten neuen Raum für Ideen. TOP FAIR hat mit den Mitinitiatoren Jan P. Philippi, Geschäftsführer Philippi, und Florian Berger, Geschäftsführer Donkey Products, gesprochen:

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Florian Berger

Wie lange gibt es das Village schon?
Berger: Das Village gibt es nun schon so lange, wie es die Nordstil gibt, es findet also zum siebten Mal statt.

Wie kam es dazu?
Philippi: Es musste irgendetwas passieren, damit Messen für den Besucher wieder attraktiver werden. Ein Messebesuch soll nicht nur ein Pflichttermin sein, bei dem man von Termin zu Termin hetzt und eine Liste abarbeitet. Der Kunde soll verweilen und Raum haben, das Gesehene zu verarbeiten. Daraus entstand die Idee, eine Art Marktplatz zu eröffnen.

Wie haben sich die Firmen zusammen gefunden?
Berger: Es ist ja eine recht überschaubare Branche – wir kennen uns alle sehr lange und haben freundschaftlichen Respekt voreinander. Das Menschliche und die Bereitschaft, zu teilen, sind wichtig, damit so ein Konzept funktioniert. Die Teilnehmer haben außerdem alle ähnliche Ansprüche an sich selbst: Sie verkörpern mit ihrer Marke ein Image, kommen aus Deutschland, sind inhaber­geführt und daher mit ähnlich viel Engagement bei der Sache. Das macht die Zusammenarbeit einfacher.

Was ist der Vorteil für die Teilnehmer?
Berger: Wir haben mit dem Village ein neues, zeitgemäßes Statement gesetzt: Gemeinsam geht es besser! Querdenken, sich etwas trauen und dann entstehen tolle neue Dinge. Allianzen, Partnerschaften und gemeinsame Ziele unter Ausstellern werden in Zukunft immer wichtiger
werden.

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Jan P. Philippi

Warum sollte der Besucher unbedingt im Village vorbeischauen?
Philippi: Man merkt sofort: Hier ist etwas anders. Wir wollen den Besucher immer wieder aufs Neue überraschen. Die Stände der Teilnehmer selbst dienen nur noch als Schaufenster. Das Leben im Village spielt sich auf dem Platz in der Mitte ab. Dort gibt es Hocker, Kataloge, Präsentationsideen
für den POS. Es herrscht eine gelöste Stimmung, Leute kommen ins Gespräch, verweilen, tauschen sich aus – hier ist immer was los.

Wie hat sich das Village in den letzten drei Jahren verändert?
Berger: Wir sind viel professioneller geworden. Wir kennen die Abläufe, wir wissen, wie man solch ein Areal kuratiert und welche Aussteller ins Konzept passen.
Philippi: Alte Teilnehmer gehen, neue kommen. Wenn man sich so einem Projekt anschließt, muss man für sich herausfinden, ob das was für einen ist, ob sich der Aufwand für einen lohnt. Das hat den Vorteil, dass wir am Ende nur Hersteller sind, die auch wirklich überzeugt und mit Herzblut dabei sind.

Welche Zukunftspläne gibt es fürs Village?
Berger: Vielleicht kann künftig der Standbau der einzelnen Teilnehmer weiter angeglichen werden, um den gemeinschaftlichen Auftritt noch deutlicher zu machen.
Philippi: Wir waren letzten August mit dem Village zum ersten Mal auf der Tendence in Frankfurt. Wir können uns gut vorstellen, das Konzept auch auf weitere Messen mitzunehmen.

Verraten Sie uns, wie das Village dieses Mal aussehen wird?
Philippi: Zartrosé und viel frisches Grün …
Berger: Mehr wird aber nicht verraten! Kommen Sie einfach vorbei, wir freuen uns!

 


Aus der Ausgabe:

Nordstil Winter 2017

Das offizielle Messemagazin mit den neuesten Produkten und Informationen zu den regionalen Ordertagen in Hamburg. Weitere Ausgaben erscheinen zu den Frankfurter Veranstaltungen Heimtextil, Christmasworld, Paperworld, Ambiente, ISH und Tendence.