Das offizielle Messemagazin der Messe Frankfurt

„Die Nordstil ist und bleibt lebendig und neu“

4. Juli 2016 Autor: TOP FAIR Redaktion
Kategorie: Allgemein

TOP FAIR im Gespräch mit Alexandra Fauth und Susanne Schlimgen,
beide zuständig für Vertrieb, Hallenplanung und Ausstellerbetreuung der Nordstil:

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Susanne Schlimgen

Zum sechsten Mal in Folge und im dritten Jahr nach Gründung der Nordstil weht mitten im Sommer eine frische Brise durch die Messehallen Hamburg. Welchen Neuerungen haben wir das zu verdanken?
Susanne Schlimgen: Die Nordstil ist und bleibt lebendig und neu. Das bringt schon alleine der Markt mit sich – Konsumgütermessen müssen in ihrer Struktur ständig angepasst werden. Das liegt daran, dass die Branche immer in Bewegung ist. Ab dieser Sommer-Nordstil wird es deshalb ein paar Neuerungen geben, die sowohl für die Aussteller als auch für die Besucher viele Vorteile bringen: Wir wollen die Laufwege für die Einkäufer verkürzen und die Produktgruppen untereinander besser vernetzen. So zieht der Bereich Geschenke & Papeterie zum Beispiel aus der Halle B6 in die Halle A3 um. Dort belegt er ab sofort und zu beiden Veranstaltungen im Jahr die komplette Halle. Denn wir wissen, Stabilität ist wichtig für unsere Besucher. Eine weitere Neuerung: Das Segment Einrichtung & Dekoration ist künftig in Halle A1 und der erstmals zur Nordstil geöffneten Halle B5 zu finden. Für Besucher ergibt sich dadurch eine Art Rundlauf, der sie zu verwandten Produktgruppen führt und so jede Menge Inspiration für mögliche neue Kern- und Zusatzsortimente bietet. Neu ist diesmal auch, dass durch die geänderte Hallenbelegung der Eingang Süd geschlossen bleibt. Von dort pendeln stattdessen Shuttle-busse zu den Eingängen Ost und West.

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Alexandra Fauth

Neu zu dieser Ausgabe ist auch …
Alexandra Fauth: … die Sonderfracht. Das ist ein neues Areal speziell für den Bereich Mode und Fashion-Accessoires. Dort werden sich zehn junge Designer mit ihren neuen Kollektionen präsentieren. Zusätzlich wird es vier Mal am Tag eine Modenschau geben und zwar als tänzerische Choreografie – also mal eine ganz andere Art der Inszenierung. Außerdem bieten wir unseren Ausstellern die Möglichkeit, Highlights ihrer aktuellen Kollektionen einzureichen. Besucher können so Ausstellerprodukte zusammen mit Mode auf dem Laufsteg live erleben. Damit tragen wir auch den Veränderungen im Handel Rechnung, denn Mode und Lifestyle-Produkte wachsen immer näher zusammen. Das sieht man auch ganz klar an den vielen Concept Stores, die immer häufiger zu finden sind.

Susanne Schlimgen: Daneben ist auch das Areal Nordstil Kreativ neu. Gerade in der kalten Jahreszeit ist Basteln, Handarbeiten und kreatives Gestalten ein großes Thema. Deshalb haben wir das Sonderareal eingerichtet. Dort wird es verschiedene Workshops zu neuen Materialien und Kreativtechniken geben. Unsere Besucher dürfen also selbst Hand anlegen und alles ausprobieren. Insbesondere im Kreativbereich gibt es immer mehr Blogger, die das ganze Thema extrem befeuern. Auch am neuen Bloggerstand der Nordstil BlogUps – Blog Up Your Business in der Halle A1 sind Blogger mit dabei, deren Fokus auf der Kreativschiene liegt. Zusammen mit ihren Lifestyle-, Food- und Design-Blogkollegen werden sie sich erstmals an einem eigenen Stand präsentieren. Damit schaffen wir ein Angebot zum gezielten Netzwerken zwischen Ausstellern, Besuchern und natürlich den Bloggern. Neu ist auch das Trendforum aus Schweden – ein Areal, organisiert und kuratiert durch Designgalleriet, begleitet von dem schwedischen Blogger Stefan Nilsson. In seiner Heimat hat sich Nilsson längst einen Namen gemacht mit seinem Blog. Swedish design x 10 präsentiert sich in Halle A1, im Bereich Einrichtung & Dekoration. Zehn schwedische Unternehmen, die zum ersten Mal den Weg auf die Nordstil gefunden haben, stellen sich den Besuchern vor, und damit auch dem deutschen Markt.

Das vielseitige Rahmenprogramm bietet erneut …
Susanne Schlimgen: … wichtige Impulse für den Einzelhandel. Das fängt an bei den Vorträgen, Live- und Trendpräsentationen im Nordstil Forum in Halle B1.0 und reicht bis hin zu den kleinen, aber feinen Labels bei den Nordlichtern in Halle A4. Nicht zu vergessen: das Village! Das ist eine gemeinsame Präsentation von elf designorientierten Unternehmen, die ebenfalls in Halle A4 zeigen, wie sich Produkte am Point of Sale innovativ und übergreifend arrangieren lassen.

Alexandra Fauth: Auch die Buddelhelden sind eine schöne Ergänzung in unserem Rahmenprogramm – und auch für die Einkaufszettel unserer Besucher. Denn die exquisiten Weine und Spirituosen, die diesmal von den Winzern vorgestellt werden, eignen sich optimal als Zusatzsortiment.

Sie beide sind verantwortlich für die Ausstellerbetreuung vor und während der Messe sowie die Planung der Messestände. Was ist dabei zu beachten?
Susanne Schlimgen: Wir haben ganz klar einen starken Pluspunkt: Wir sind ein kleines Team, das entsprechend flexibel und effizient arbeiten kann. Dadurch können wir extrem eng mit den Ausstellern zusammenarbeiten, was der Nordstil zugutekommt. Durch diese enge Zusammenarbeit ist ein großes Vertrauen da, auch kurzfristig immer wieder andere Wege zu beschreiten und Neues auszuprobieren. Das bedeutet nicht, dass es keinerlei Diskussionen mit unseren Kunden gäbe – das ist sogar notwendig – aber alle arbeiten konstruktiv zusammen. Es ist ganz klar, dass alle Beteiligten daran interessiert sind, dass die Nordstil auch weiterhin ein Erfolg ist.

Alexandra Fauth: Das kann ich nur unterstreichen – wir haben einen sehr guten und engen Draht zu den Ausstellern. Es gibt eine positive, lösungsorientierte Kultur der Zusammenarbeit. Ein großer Teil unserer Arbeit ist Überzeugungsarbeit. Auch kleine Veränderungen verunsichern im ersten Schritt häufig, da ist ein guter menschlicher Draht sehr wichtig. In unserer Branche menschelt es einfach, und das macht sie besonders sympatisch.

Susanne Schlimgen: Manchmal kann es schwierig sein, einen Konsens für alle zu finden. Zum Beispiel gibt es Hallen, in denen sich jeder gerne präsentieren möchte. Außerdem bevorzugen viele einen Stand am Eingang. Deren Anzahl ist aber beschränkt – wir können also nicht jedem den Wunschstand anbieten. Es ist daher sehr viel Erklärungs- und Gesprächsbedarf nötig. Wir versuchen aber, jedem Wunsch entgegen zu kommen und vieles lässt sich im Laufe der Zeit realisieren.

Order, Networking, Inspiration: Die Nordstil ist für Sie …
Susanne Schlimgen: … eine perfekte Plattform, auf der Aussteller und Messegesellschaft Neues ausprobieren können. Schöne Beispiele dafür, wie das aussehen kann, sind das Village oder auch die Buddelhelden. Das sind übergreifende Präsentationen, die einen ganz klaren Mehrwert für den Händler bieten.

Alexandra Fauth: Die Nordstil ist für mich persönlich eine lebendige, bunte Veranstaltung, die durch ihre Vielzahl an Themen immer kurzweilig und spannend ist.

Ich freue mich persönlich besonders auf …
Alexandra Fauth: … das Thema Sonderfracht und darauf, die neuen Kollektionen der Nordstil Aussteller live in Hamburg zu sehen.

Susanne Schlimgen: … auf das Get-together am Samstagabend, wo wir einen – wie ich finde – sehr persön­lichen Rahmen gefunden haben,
alle Beteiligten, die eine Messe ausmachen, zusammenzubringen. Hier entstehen immer wieder neue Ideen im persönlichen Gespräch.


Aus der Ausgabe:

Nordstil Sommer 2016

Das offizielle Messemagazin mit den neuesten Produkten und Informationen zu den regionalen Ordertagen in Hamburg. Weitere Ausgaben erscheinen zu den Frankfurter Veranstaltungen Heimtextil, Christmasworld, Paperworld, Ambiente, ISH und Tendence.